Spachtelarbeiten

Am 30.03.2015 hat unser Maler angefangen, die Wände zu verspachteln. Am zweiten Tag staunten wir nicht schlecht, als bereits das gesamte Obergeschoss in Q1 verspachtelt war. Bei Q1 sprechen wir von der einfachsten Verspachtelungen für Oberflächen, an die keine optischen (dekorativen) Anforderungen gestellt werden. Es handelt sich um eine Grundverspachtelung, bei der bereits die Ecken mit Eckschienen versehen werden. Am dritten Tag waren auch schon große Teile des Erdgeschosses verspachtelt.

In der zweiten Woche, ab dem 07.04.2015, wurde alles ein zweites Mal verspachtelt, sodass es nun mit der Schleifmaschine losgehen kann.

 

Haustür, Bodeneinschubtreppe, Innentreppe

In dieser Woche wurde von den Suckfüll-Monteuren unsere endgültige Haustür eingebaut. Diese war bisher durch eine „Bautür“ ersetzt gewesen, da wohl in der Vergangenheit zu viele Haustüren im Baufortschritt beschädigt wurden. Bisher kannten wir die Tür nur aus dem Prospekt, in „natura“ gefällt sie uns aber noch einen Tick besser! Weiterhin wurde von den Monteuren die Bodeneinschubtreppe gekürzt, sodass diese jetzt „gefahrenfrei“ zu benutzen ist.

Die für nächste Woche geplante, und am 13. März auch so durch den Bauleiter bestätigte, Innentreppe wird leider nicht eingebaut! Aufgrund eines Kommunikationsversäumnisses zwischen Bauleiter und Treppenmeister ist dieser Termin anscheinend untergegangen. Frühester nächster Termin für die Innentreppe ist laut Treppenmeister der 30. April. Die folgenden Gewerke wie Bodenlegen im Erdgeschoss müssen nun nach hinten verschoben werden, wenn dies möglich ist. Besonders ärgert uns, dass wir anscheinend nicht die einzigen Kunden sind, wo genau dieses Kommunikationsversäumnis aufgetreten ist (siehe auch hier: Baublog von Chamier).

 

Ende der Estrichaufwärmphase / Estrichdicke

Am Dienstag dieser Woche endete das Aufwärmprogramm für den Estrich. Laut unserem Heizungsfachmann von Bäder&Technik könnte jetzt theoretisch mit dem Fliesen begonnen werden. Der Beginn der Fliesenarbeiten ist bei uns ab dem 20. April geplant, sodass hier noch ein wenig Zeit ist, in der der Estrich weiter austrocknen kann.

Durch Zufall haben wir in der letzten Woche die Dicke des Estrichs gemessen und haben dort eine Differenz zum Vertrag entdeckt. Im Vertrag ist im Obergeschoss eine Estrichdicke von 6,5cm vereinbart, gemessen haben wir z.B. an der Treppe aber nur knapp 5cm. Laut der DIN 18560 sollte die Mindest-Nenndicke bei unserem Zementestrich (auf Trennschicht) die Dicke von 4,5cm nicht unterschreiten. Zu beachten ist dabei aber, dass bei Fußbodenheizung die Mindest-Nenndicke = Mindest-Nenndicke + Heizrohrdurchmesser darstellt. Der Heizrohrdurchmesser unserer Fußbodenheizung bewegt sich etwa 1,0 bis 1,5 Zentimeter, wodurch der Estrich mindestens 5,5cm dick sein sollte. Die Folge ist, dass unser Estrich wohl bruchgefährdet ist. Wenn wir nun einen Klickparkett darauf verlegen, ist dies wohl nicht so schlimm, bei den Fliesen im Bad ist dies schon komplizierter. Hier soll das zusätzliche Aufbringen von Gewebematten durch den Fliesenleger notwendig sein, um Brüche in Fliesen und Fugen zu mindern.

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Strittige Themen

Am 30.03.2015 gab es einen Termin mit dem Bauleiter vor Ort. Themen: Raumhöhen und zweite Außenfarbe. Es zeigte sich, dass die von uns gemessenen Werte auch durch den Bauleiter gemessen wurden. Aufgrund mangelnder Gerätschaften konnte nicht verifiziert werden, woher die Abweichungen stammen. „Es könnte sein, dass die Decke abweicht, aber auch der Estrich.“ Alles wäre aber noch im Rahmen und in einer Toleranz, die in Ordnung sei. Abweichungen unsererseits müssen laut unserem Baugutachter und der DIN 18202 bei 2,50m Deckenhöhe nur bis 1,5cm akzeptiert werden.

Der Lösungsvorschlag von Suckfüll: wir akzeptieren die Raumhöhen und Suckfüll übernimmt aus „Kulanz“ den Aufpreis für den zweiten Anstrich der zweiten Außenfarbe. Diesen Lösungsvorschlag konnten wir nicht annehmen. Bei den Raumhöhen handelt es sich laut unserem Baugutachter ganz offensichtlich um einen Planungsfehler von Suckfüll! Wie es nach Rücksprache mit anderen Bauherren scheint, einem systematischen Planungsfehler! Nach Festlegung, dass wir eine geschlossene Balkendecke wünschen (wie es seit den ersten Verkaufsgesprächen vor etwa einem Jahr der Fall war), hätte dies bei der Planung der Geschosshöhen berücksichtigt werden müssen. Die Differenz von bis zu 4,8cm zu den im Plan verzeichneten 2,49m Raumhöhe (bei allen uns vorliegenden Plänen anderer Suckfüll-Bauherren ist auch 2,49m die lichte Raumhöhe), stellt einen Mangel dar.

Leider kann dieser Mangel nicht nachgebessert werden, denn dadurch würde in die Wärmeberechnung des Hauses eingegriffen, womit unser KfW40-Status fallen könnte, was dann auch wieder Auswirkungen auf unsere Finanzierung hat. Das empfinden wir als sehr schade!

Bei der zweiten Außenfarbe haben wir ein fertiges System gekauft, bei welchem wir jederzeit davon ausgehen mussten, dass keine Schattierungen zu erwarten sind. Es steht weder im Vertrag noch im Bemusterungsprotokoll ein Hinweis, dass keine gleichmäßig flächige und einfarbige Ausführung der zweiten Außenfarbe zu erwarten ist. Aus diesem Grund erwarten wir eine einwandfreie Ausführung ohne Aufpreis.

In dieser Woche war unser Baugutachter am Haus und hat sich alles genau angesehen und vermessen. Er teilt alle unsere Standpunkte voll und ganz. Das „Gutachten“ vom Vor-Ort-Termin ist Suckfüll bereits zugegangen. Laut Bauleiter soll nun alles geprüft werden und eine Stellungnahme dazu angefertigt werden.